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Ausgabe 393  |  23. April 2009  |  Keine Kommentare | Fehler entdeckt Artikel merken Artikel verschicken Artikel verschicken Artikel verschicken |  Schriftgröße:
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  Gregor Gysi verteidigt sein wirtschaftspolitisches Konzept
Debatte über die LINKE im Audimax
Zerfahrene Diskussionen, in denen sich die Redner unterbrechen, die Redezeiten uneinheitlich sind und am Ende kein deutlich erkennbares Ergebnis steht – so laufen wohl die meisten Diskussionen im Fernsehen oder Podiumsdiskussionen in der Uni ab. Die Akademie für politische und institutionelle Konfliktsimulation möchte dem ein Ende setzen. Sie lädt am Montag um 20 Uhr zu einem geregelten Schlagabtausch mit hochkarätiger Besetzung ins Audimax.

(lr) Die erste der mehrteiligen Bayreuther Debatten setzt an die aktuelle Weltwirtschaftskrise an und hinterfragt das Lösungsmodell der LINKEN: „Das wirtschaftspolitische Konzept der LINKEN auf dem Prüfstand“ lautet das Thema, bei dem eine „Regierung“ und eine „Opposition“ um die Gunst des Publikums kämpfen. Die insgesamt sechs Redner haben jeweils acht Minuten Zeit, um ihren Standpunkt darzustellen und auf die Vorredner zu reagieren. „Da jeder an die vorherige Position anknüpfen muss, entsteht eine inhaltliche Interaktion, die viel besser ist als jede Podiumsdiskussion“, sagt Steffen Hahn, Organisator der Bayreuther Debatten. Für die erste Debatte hat er bekannte Persönlichkeiten gewinnen können. Gregor Gysi, Fraktionsvorsitzender der LINKEN, wird die Ideale seiner Partei verteidigen und erläutern, warum seine Vorschläge zur Stabilisierung der Märkte erfolgreich wären. Ihm wird unter anderem Prof. Dr. Martin Leschke, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, entgegnen, dass die LINKEN nicht zur Lösung der Finanzprobleme beitragen.

Nach der Debatte am Montag sollen in der Zukunft weitere Debatten mit Entscheidungsträgern der heutigen Gesellschaft folgen. Die Akademie für politische und institutionelle Konfliktsituation versteht sich dabei aber nicht als Debattierclub. Hier steht nicht die klassische Rhetorik im Vordergrund. Wichtig ist der Akademie dagegen die Schulung der Problemanalyse. Dass dadurch Hausarbeiten leichter verfasst werden können, ist ein netter Nebeneffekt. Während der Diskussionen wird also nicht um die brillanteren stilistischen Mittel, sondern immer um den besseren Inhalt gestritten.

Wer sich auch einmal öffentlich mit Politikern duellieren oder solche Debatten organisieren möchte, hat dazu zweimal wöchentlich die Möglichkeit: Montags oder dienstags, jeweils ab 20 Uhr s.t. im S 60 (RW).

Dieser Beitrag stammt von Lisa Rogge aus der 393. Ausgabe des Tip vom 23. April 2009 und wurde bereits 2186 mal aufgerufen.



   
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