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Ausgabe 300  |  23. Juni 2005  |  1 Kommentar | Fehler entdeckt Artikel merken Artikel verschicken Artikel verschicken Artikel verschicken |  Schriftgröße:
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  Die Schwarzen Schafe kreierten eine Theatercollage
Untot auf der Titanik
Die Theatergruppe der Uni, die Schwarzen Schafe, führten am Montagabend im Festzelt eine besondere Form des Theaters auf. Bei der Collage "Titanik" bildete Daniel Emerson Aldridges Stück "Titanik" die Rahmenhandlung.
Die Besatzung der Titanik steht kurz vor dem Untergang. Der Kapitän (Niki Friedmann), ein Maschinist (Jan Homer), ein Ehepaar (Niki Friedmann und Linda Marschall), eine betrogene Ehefrau (Charlotte Walther) und eine Hure (Susanne Knaebele) schippern ihrem Tod entgegen.


(mad

Das dekadente Leben an Board wird durch Alkohol, Sex und Vergnügungssucht bestimmt - allein der Maschinist scheint noch vom Leben beseelt zu sein. In der Beengtheit des Schiffes und der Fülle an Kommunikation bleibt jeder mit seinem Kummer auf sich gestellt.

Welchen Wert enthält Leben in dieser Atmosphäre? Für die Passagiere ist die Grenze von Leben und Tod fließend, kaum zu fixieren.

Äußerst psychologische Gegebenheiten ohne Innerlichkeit wiederzugeben, bestimmt das Konzept der Collage. Die Charaktere werden stark typisiert und besitzen kaum noch Beziehungen zueinander. Anstelle der Persönlichkeitsentwicklung treten die Geschlechter mit ihren funktionellen Handlungen auf.

Unter anderem sorgten eine Szene aus Erich Kästners "Sachlicher Romanze" und das Gedicht "Das Geheimnis Amergins" aus der "Irischen Harfe" von Harald Genzmer für einen unterhaltsamen Abend. In Eigenregie erarbeiteten die Künstler die originelle Collage. Ein erlesener Exkurs durch ein paar bekannte Klassiker der Theaterkünste.



Dieser Beitrag stammt von Markus Dimmling aus der 300. Ausgabe des Tip vom 23. Juni 2005 und wurde bereits 2009 mal aufgerufen.



   
Tabber - tipbt.de
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  Bisher wurde ein Kommentar abgegeben.
  Beitrag von Daniel Emerson Aldridge am 08.02.2009
Betreff: DIE TITANIK SINKT JA NUN DOCH NICHT
+26 | -27
 | 
Hallo ihr Lieben,

das ist ja toll, dass ich nach dreieinhalb Jahren davon erfahre, dass ein Stück von mir (vermutlich in "abgewandelter" Form, denn mein Manuskript ist im Internet ja gar nicht abrufbar ...) aufgeführt wurde.

Mann, hättet ihr euch doch mal gemeldet, ich hätte nichts dagegen gehabt, und hätte mir das auch sogar gerne angeschaut, aber es hat ja überhaupt keiner mit mir gesporchen. Gibt's noch Bild- und Tonmaterial von der Aufführung für meine eigene Website? Würde mich freuen.

Beste Grüße

Daniel Aldridge
email: dannymouse39@gmx.de

PS:
Und die Netiquette akzeptiere ich, obwohl man gar nirgendwo einen Link dazu serviert bekommt, kicher.

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